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Marmaris

Einst ein verschlafenes Fischerdorf, ist Marmaris in den letzten Jahren zu einem der größten Tourismushochburgen der Ägäischen Küste, wenn nicht der gesamten Türkei herangewachsen. Ein Teil der Geschichte ist hier zwar noch lebendig, doch die Stadt verfügt jetzt über ein modernes Ambiente mit Tourismus als Herz und Seele.
 
Die Stadt hat ca. 25.000 Einwohner. In den Sommermonaten bietet das Feriendomizil eine Bettenkapazität von über 60.000 Betten und kommt auf stolze 200.000 Einwohner.
Jede Menge Hotels, Restaurants, Nachtclubs und Geschäfte bieten Erholung und Freizeit für die Ferienzeit an.
 
Eingebettet in eine malerische, dicht mit Pinienwäldern bewachsene Berglandschaft bietet Marmaris ihren Besuchern Idylle, aber auch abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Küsten, Strände und die traumhaft schönen Buchten der türkischen Ägäis sind ein Traumziel für Aktivurlauber, denn das Sportangebot ist ebenso abwechslungsreich wie die Landschaft, die Jahrtausende alte Geschichte, deren Zeugnisse noch überall an der Küste zu entdecken sind.


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Antike Städte und Dörfer können per Tagesausflug besichtigt werden. Die Strände um Marmaris sind alle wegen ihrer Wasserreinheit mit der blauen Flagge der EU ausgezeichnet worden.
 
Der Yachthafen ist der größte in der Ägäis und der neuste der Türkei, der auf Yachtcharter und für Touren entlang der türkischen Küste spezialisiert ist. Attraktive Privatboote aus aller Welt legen hier an, da auch die Wartung und Produktion in zuverlässiger Qualität zu günstigen Konditionen möglich sind

In Verbindung mit dem Klima, den Stränden und den Möglichkeiten die die Stadt Marmaris zu bieten hat, ist die Attraktivität durch die Infrastruktur insbesondere auf dem Gebiet der Beförderung sehr groß. Marmaris ist durch die nahe gelegenen Flughäfen Dalaman und Bodrum, Fährenverbindung nach Rhodos, und auf dem Landweg die Städte Datca und Fethiye durch zahlreiche Verbindungsmöglichkeiten erreichbar.
Außerdem ist Marmaris einer der wenigen Orte weltweit, wo man noch den Duft des Styraxbaumes riechen kann, dessen aromatisch duftender Harz hier gewonnen wird. Dieses war in der Antike einer der wichtigsten Räucherstoffe überhaupt. Es wurde der dunklen Göttin Hekate, der Herrin aller Hexen und Zauberinnen, der Göttin der Zauberpflanzen und Giftgewächse, geweiht.
 
Der Styraxbaum stammt ursprünglich aus Kleinasien und ist außer in der Türkei noch in Honduras zu finden. Ganze Styraxwälder befinden sich in Mugla bei Bodrum, Milas und Marmaris, wo er unter Naturschutz gestellt wurde. Auch heute noch wird aus dem Harz des Styraxbaumes ein Öl gewonnen, das zur Parasitenbekämpfung genutzt wird. Auch die Pharmaindustrie macht sich dieses Öl zunutze. In zahlreichen Präparaten zur Behandlung von Magen-Darm Erkrankungen ist der Styraxsirup, zu finden. Er ist jedoch nicht zum Verzehr geeignet.


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Geschichte


Es wird angenommen,dass die erste Ansiedlung in Marmaris, (wird von Historikern auf das Jahr 3000 v. Chr. Datiert) damit begann, dass ein Volksstamm der Region, unter Ihrem Anführer Kar sich dort nieder ließ. Sie entwickelte sich als Hafenstadt der Karier. Heute sind nur sehr wenige Überreste der antiken Stadt erhalten. Einige Ruinen können Sie in Asartepe im Norden sehen. Jedoch sind die Ruinen von geringer Anzahl und dürften nur für Archäologen von Interesse sein.
Marmaris war in der Antike eine wichtige Station an der durch Anatolien führenden Handelsroute Rhodos - Ägypten. Als historischen Vorläufer von Marmaris sieht man das einst zu Rhodos gehörende Physkos an, von dem auf dem nördlichen außerhalb der heutigen Bebauung gelegenen Hügel Asartepe Spuren aus hellenistischer Zeit auszumachen sind. Ab dem Jahre 1200 v. Chr. besiedelten Griechen die Süd- und Westküste des Landes. Wegen seiner günstigen geografischen Lage gründeten Dorer, die von Rhodos kamen, um 1000 v. Chr., hier eine Siedlung. Diese sollte das Tor nach Anatolien sein.  Im 2. und 3. Jahrhundert wurde Marmaris von den damals sehr mächtigen Rhodiern regiert. Bis zum 2. Jahrhundert n. Chr. erlebte die kleinasiatische Küste eine kulturelle und wirtschaftliche Blütezeit. Im Jahre 330 n. Chr. wurde Byzanz die Hauptstadt des Römischen Reiches und erhält den Namen Konstantinopel.
Während des 14. Jahrhunderts beherrschte die seldschukische Mentese-Emirdynastie aus Milas den Ort, der dann dem Osmanischen Reich eingegliedert wurde. Viele der heutigen Einwohner stammen von türkischen Aussiedlern aus Kreta ab.
 
1307 wurde das Osmanische Reich gegründet. Nach zahlreichen Kämpfen, eroberten 1453 die Osmanen Konstantinopel, das heutige Istanbul. Marmaris selbst war ständig wechselnden Machtverhältnissen ausgesetzt. 1520 - 1566 beherrschten die Osmanen das gesamte östliche Mittelmeer, so auch die Marmaris gegenüberliegende Insel Rhodos. Seit dieser Zeit ist Marmaris türkisch.
 
Das wichtigste historische Bauwerk im Stadtzentrum ist die Festung, die in ihrer ursprünglichen Form von den Ioniern erbaut wurde. Die Festung, wie man sie heute sieht, wurde im Jahre 1522 von den Osmanen unter dem Befehl Süleyman dem Prächtigen errichtet, um mit seinen 200.000 Mann Truppe die Belagerung durch die Ritter von St. Johns aus Rhodos zu unterbinden.
 
 
Im Jahre 1914 wurde die Festung durch Geschützfeuer, das von einem französischen Kriegsschiff abgefeuert wurde, stark beschädigt. Unter der Türkischen Republik wurde die Festung für Besiedelung geöffnet und im Zuge dessen entstanden 18 Wohnräume und ein Brunnen. In der Festung, die zwischen 1980 – 90 restauriert wurde, befindet sich heute ein Museum.
 
Marmaris ist Zeuge architekturellen und geschichtlichen Präsents der ägyptischen, asdunischen, ionischen, dorischen, persischen, mazedonischen, syrischen, romanischen, byzantinischen, seldjukischen und ottomanischen Geschichte.
 
Während des ersten Weltkrieges (1918) besetzen die europäischen Alliierten Kleinasien. Zwischen den Jahren 1919 – 1921 kam die Stadt unter die Kontrolle der Italiener. 1919 - 1922 rief  Mustafa Kemal Atatürk zum Befreiungskrieg auf und vertrieb die Besatzer. 1922 verliess der letzte Sultan Istanbul.  Am 20.10.1923 gründete  Atatürk die Türkische Republik.
 
Von der Gründung der Türkischen Republik bis in die 80er Jahre bewahrte Marmaris seine Identität als Fischerdorf und Heimat der Schwammfischer.
Weitere antike Städte, die sich innerhalb des Landkreises Marmaris befinden, lassen sich folgendermaßen aufzählen:
 
Amos (Hisaönü-Turunç), Bybassos (Hisaönü), Kastabos (Hisaönü), Syma (Dorf Bayýr), Larymna (Bozburun), Thyssanos (Söðüt), Phoinx (Taþlýca), Loryma (Bozukkale), Kasara (Hafen Serçe), Kedrai (Insel Serçe), Euthena und Amnistos (Karacasöðüt).
 
Alle Städte, inklusive Physkos, waren karische Städte. Kedrai war entwickelter, aber von den anderen Städten sind bis heute nur Ruinen von Teilen der Festung und der Stadtmauern erhalten geblieben.

 
Klima


Marmaris bietet mediterranes Klima, mit Tagestemperaturen die in den Sommermonaten 35°C überschreiten. Allerdings ist die Luftfeuchtigkeit nicht so trocken wie an anderen Orten der Türkei, darum gedeiht die Vegetation besser als anderswo.
 
Die Winter sind warm und nass mit Temperaturen von 10-20°C.




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